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Fördern ethnische Vereine die politische Partiz...
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Erscheinungsdatum: 06.06.2012, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Fördern ethnische Vereine die politische Partizipation von Migranten?, Auflage: 1. Auflage von 2012 // 1. Auflage, Verlag: GRIN Publishing, Sprache: Deutsch, Rubrik: Politikwissenschaft, Seiten: 24, Gewicht: 49 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 09.04.2020
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Fördern ethnische Vereine die politische Partizipation von Migranten? ab 11.99 € als Taschenbuch: 1. Auflage.. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Politikwissenschaft,

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Fördern ethnische Vereine die politische Partizipation von Migranten? ab 12.99 € als pdf eBook: . Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Politikwissenschaft,

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Little Germany
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Mitte des 19. Jahrhunderts setzten regelrechte Auswanderungswellen aus Deutschland ein, deren Ziel Nordamerika war. Ganze Dörfer, Großfamilien und Vereine verließen aus Armut, wegen Hungersnöten, aufgrund politischer oder religiöser Verfolgung ihre Heimat. Viele der Neuankömmlinge identifizierten sich in den ersten Jahrzehnten noch stark mit der deutschen Kultur, behielten die deutsche Sprache bei und siedelten sich in eigenen Stadtteilen an, etwa "Little Germany" in New York; andere wiederum fühlten sich bald der Kultur der Vereinigten Staaten zugehörig. Dieses Buch zeichnet die faszinierende Geschichte der 5,5 Millionen deutschen Migranten und die Spuren des deutsch-amerikanischen Lebens in den USA nach, die der Prozess der Akkulturation bis heute hinterlassen hat.

Anbieter: buecher
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Little Germany
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Mitte des 19. Jahrhunderts setzten regelrechte Auswanderungswellen aus Deutschland ein, deren Ziel Nordamerika war. Ganze Dörfer, Großfamilien und Vereine verließen aus Armut, wegen Hungersnöten, aufgrund politischer oder religiöser Verfolgung ihre Heimat. Viele der Neuankömmlinge identifizierten sich in den ersten Jahrzehnten noch stark mit der deutschen Kultur, behielten die deutsche Sprache bei und siedelten sich in eigenen Stadtteilen an, etwa "Little Germany" in New York; andere wiederum fühlten sich bald der Kultur der Vereinigten Staaten zugehörig. Dieses Buch zeichnet die faszinierende Geschichte der 5,5 Millionen deutschen Migranten und die Spuren des deutsch-amerikanischen Lebens in den USA nach, die der Prozess der Akkulturation bis heute hinterlassen hat.

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"Nächstes Jahr kehren wir zurück..." (eBook, PDF)
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Als die Bundesanstalt für Arbeit im Herbst 1961 eine Anwerbestelle in der Türkei einrichtete, geschah dies in der Absicht, den Mangel an Arbeitskräften durch "Gastarbeiter" auszugleichen. Bis zum Anwerbestopp im September 1973 reisten etwa 865000 überwiegend männliche türkische Arbeitskräfte in die Bundesrepublik. Obwohl ihre hohen Erwartungen an die Verdienstmöglichkeiten und an das Leben in Westdeutschland rasch enttäuscht wurden, wollten die meisten von ihnen zumindest so lange weiterarbeiten, bis sie ihre Zukunft in der Türkei finanziell gesichert hätten. Allerdings erreichten sie ihre Sparziele nur selten. Was als vorübergehender Aufenthalt in der Bundesrepublik gedacht war, mündete in einen schleichenden Einwanderungsprozeß: Die "Gastarbeiter" verließen die Arbeiterwohnheime, holten Ehepartner und Kinder nach, eröffneten türkische Lokale und Geschäfte, gründeten politische und kulturelle Vereine. Karin Hunn untersucht die gleichermaßen ungeplante wie ungewollte Einwanderung aus der Türkei auf breiter Grundlage. Sie berücksichtigt die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dieses Prozesses ebenso wie die Alltagserfahrungen der türkischen Migranten innerhalb und außerhalb der Betriebe. Dieser Ansatz ermöglicht es, die immer noch dominierende nationale Engführung in der bundesdeutschen Migrationsforschung zu überwinden und zu erklären, warum diese Einwanderung sowohl für die Migranten als auch für die bundesdeutsche Gesellschaft so schwierige und bis in die Gegenwart reichende Herausforderungen mit sich brachte.

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"Nächstes Jahr kehren wir zurück..." (eBook, PDF)
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Als die Bundesanstalt für Arbeit im Herbst 1961 eine Anwerbestelle in der Türkei einrichtete, geschah dies in der Absicht, den Mangel an Arbeitskräften durch "Gastarbeiter" auszugleichen. Bis zum Anwerbestopp im September 1973 reisten etwa 865000 überwiegend männliche türkische Arbeitskräfte in die Bundesrepublik. Obwohl ihre hohen Erwartungen an die Verdienstmöglichkeiten und an das Leben in Westdeutschland rasch enttäuscht wurden, wollten die meisten von ihnen zumindest so lange weiterarbeiten, bis sie ihre Zukunft in der Türkei finanziell gesichert hätten. Allerdings erreichten sie ihre Sparziele nur selten. Was als vorübergehender Aufenthalt in der Bundesrepublik gedacht war, mündete in einen schleichenden Einwanderungsprozeß: Die "Gastarbeiter" verließen die Arbeiterwohnheime, holten Ehepartner und Kinder nach, eröffneten türkische Lokale und Geschäfte, gründeten politische und kulturelle Vereine. Karin Hunn untersucht die gleichermaßen ungeplante wie ungewollte Einwanderung aus der Türkei auf breiter Grundlage. Sie berücksichtigt die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dieses Prozesses ebenso wie die Alltagserfahrungen der türkischen Migranten innerhalb und außerhalb der Betriebe. Dieser Ansatz ermöglicht es, die immer noch dominierende nationale Engführung in der bundesdeutschen Migrationsforschung zu überwinden und zu erklären, warum diese Einwanderung sowohl für die Migranten als auch für die bundesdeutsche Gesellschaft so schwierige und bis in die Gegenwart reichende Herausforderungen mit sich brachte.

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Die Integration islamischer Migranten in Deutsc...
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1. Einführung 7 2. Konzeptionelle Grundlagen 9 3. Zuwanderung 13 3.1 Türkische Migration nach Deutschland 13 3.2 Algerische Migration nach Frankreich 14 4. Integrationspolitik 16 4.1 Integrationspolitik in Deutschland 16 a. Rechtliche Situation in Deutschland 17 aa. Zuzug und Aufenthalt ausländischer Staatsangehöriger 17 bb. Zugang zum Arbeitsmarkt 18 cc. Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft 19 b. Politische Partizipation 23 4.2 Integrationspolitik in Frankreich 25 a. Rechtliche Situation in Frankreich 27 b. Erwerb der französischen Staatsbürgerschaft 30 c. Politische Partizipation 31 4.3 Konzeptioneller Vergleich Deutschland und Frankreich 33 5. Soziale Situation: Lebenslagen und Integrationsprozeß 37 5.1 Bildung und Ausbildung 37 a. Bildung und Ausbildung der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland 37 b. Bildung und Ausbildung der algerischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Frankreich 45 6. Sozioökonomische Rahmenbedingungen 48 6.1 Sozioökonomische Rahmenbedingungen der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland 48 a. Beschäftigungssituation 48 b. Arbeitslosigkeit 50 6.2 Sozioökonomische Rahmenbedingungen der algerischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Frankreich 52 a. Beschäftigungssituation 52 b. Arbeitslosigkeit 53 6.3 Vergleich der Arbeitsmarktintegration der beiden Länder 56 7. Räumliche Verteilung und Wohnsituation 60 7.1 Residentiale Konzentration und soziale Segregation der Migranten 60 a. Räumliche Verteilung und Wohnsituation der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland 61 b. Räumliche Verteilung und Wohnsituation der algerischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Frankreich 64 7.2 Vergleich der Wohnsituation der Migrantengruppen 68 8. Gewalt und Kriminalität 72 8.1 Kriminalität der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland 72 8.2 Kriminalität der algerischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Frankreich 75 9. Medien der Migrantenbevölkerungsgruppen 78 9.1 Türkische Medien in Deutschland 78 9.2 Algerische Medien in Frankreich 79 10. Kultur und Religion 81 10.1 Kulturkonflikte in Deutschland und Frankreich 83 a. Türkischer Islam und Kulturkonflikte in Deutschland 83 b. Algerischer Islam und Kulturkonflikte in Frankreich 85 10.2 Islamischer Extremismus 87 a. Türkischstämmige Jugendliche und Extremismus in Deutschland 88 b. Algerischstämmige Jugendliche und Extremismus in Frankreich 91 10.3 Islamische Organisationen 92 a. Türkische Vereine in Deutschland 92 b. Algerische Vereine in Frankreich 95 10.4 Korankurse und islamischer Religionsunterricht 98 a. Korankurse und islamischer Religionsunterricht in Deutschland 98 b. Korankurse und islamischer Religionsunterricht in Frankreich 100 10.5 Kulturell bedeutsame Faktoren für muslimische Frauen und Mädchen 101 a. Türkischstämmige Frauen und Mädchen in Deutschland 102 b. Algerischstämmige Frauen und Mädchen in Frankreich 103 11. Ethnische Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung 106 11.1 Ethnische Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung in Deutschland 109 11.2 Ethnische Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung in Frankreich 111 11.3 Vergleich der Antidiskriminierungspolitik 115 12. Zusammenfassender Vergleich der Integrationssituationen in Deutschland und Frankreich 119 13. Praxisfelder der Sozialen Arbeit in der multikulturellen Gesellschaft 125 13.1 Multikulturelle Gesellschaft 125 13.2 Interkulturelle Erziehung und Bildung 129 13.3 Interkulturelle Soziale Arbeit 136 a. Berufliche Integration ausländischer Jugendlicher 140 b. Interkulturelle Frauen- und Mädchenarbeit 142 c. Interkulturelle Gemeinwesenarbeit 143 d. Antidiskriminierungsarbeit 145 e. Interkulturelle Mediation 145 14. Literaturverzeichnis 149 Spätestens seit den Anschlägen am 11. September 2001 gibt es in den westlichen Gesellschaften eine diffuse Angst vor dem Islam, der als Feindbild hochstilisiert wird, ohne daß der konkrete sachliche Hintergrund und Differenzierungen beachtet werden. Es werden Diskussionen geführt, ob islamische Migranten in westliche Gesellschaften "integrierbar" sind, und wenn ja, in welcher Form dies geschehen soll. Die oft schon seit mehreren Generationen in den westlichen Gesellschaften lebenden islamischen Bevölkerungsgruppen werden auf ihre kulturelle Andersartigkeit festgelegt. Bestehende soziale Probleme werden gerade aus dieser Andersartigkeit erklärt. Man hört viel von stark emotional besetzten Begriffen wie "Leitkultur" und "Kampf der Kulturen". Weniger zu hören ist von der Entwicklung eines tragfähigen und an der Realität orientierten Integrationskonzeptes. In diesem Buch wird die Situation der in Deutschland und Frankreich lebenden islamischen Immigranten und die jeweils von beiden Staaten verfolgte Integrationspolitik dargestellt. In beiden Ländern wird nach einem Konzept für ein spezifisches Integrationsmodell gesucht, wobei Parallelen in den strukturellen Grundproblemen immer deutlicher zutage treten. Dies bezieht sich auf die regionale und lokale Konzentration der Migranten in den großstädtischen Ballungszentren, die Probleme der nachfolgenden Generationen, die politische Mitwirkung und das Aufkommen von Ausländerfeindlichkeit. Exemplarisch untersucht wird, inwieweit sich die türkische Bevölkerungsgruppe in Deutschland und die algerischstämmigen Einwanderer in Frankreich in die jeweiligen Gesellschaften integriert haben beziehungsweise integriert wurden, und wo die Probleme liegen, sofern Integration nicht stattgefunden hat. Neben der rechtlichen Seite geht es auch um den soziokulturellen Hintergrund, da dieser einen großen Einfluß auf die Integrationsmotivation und -fähigkeit der Migranten hat. Ein Anliegen ist es, Faktoren aufzuzeigen, die die Integration und Segmentation determinieren und Lösungsansätze andeuten. Dabei wird auch untersucht, welche Rolle die Soziale Arbeit einnehmen könnte und welche Rolle ihr im Kontext einer multikulturellen Gesellschaft zukommt.

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Stand: 09.04.2020
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Die Integration islamischer Migranten in Deutsc...
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1. Einführung 7 2. Konzeptionelle Grundlagen 9 3. Zuwanderung 13 3.1 Türkische Migration nach Deutschland 13 3.2 Algerische Migration nach Frankreich 14 4. Integrationspolitik 16 4.1 Integrationspolitik in Deutschland 16 a. Rechtliche Situation in Deutschland 17 aa. Zuzug und Aufenthalt ausländischer Staatsangehöriger 17 bb. Zugang zum Arbeitsmarkt 18 cc. Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft 19 b. Politische Partizipation 23 4.2 Integrationspolitik in Frankreich 25 a. Rechtliche Situation in Frankreich 27 b. Erwerb der französischen Staatsbürgerschaft 30 c. Politische Partizipation 31 4.3 Konzeptioneller Vergleich Deutschland und Frankreich 33 5. Soziale Situation: Lebenslagen und Integrationsprozeß 37 5.1 Bildung und Ausbildung 37 a. Bildung und Ausbildung der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland 37 b. Bildung und Ausbildung der algerischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Frankreich 45 6. Sozioökonomische Rahmenbedingungen 48 6.1 Sozioökonomische Rahmenbedingungen der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland 48 a. Beschäftigungssituation 48 b. Arbeitslosigkeit 50 6.2 Sozioökonomische Rahmenbedingungen der algerischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Frankreich 52 a. Beschäftigungssituation 52 b. Arbeitslosigkeit 53 6.3 Vergleich der Arbeitsmarktintegration der beiden Länder 56 7. Räumliche Verteilung und Wohnsituation 60 7.1 Residentiale Konzentration und soziale Segregation der Migranten 60 a. Räumliche Verteilung und Wohnsituation der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland 61 b. Räumliche Verteilung und Wohnsituation der algerischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Frankreich 64 7.2 Vergleich der Wohnsituation der Migrantengruppen 68 8. Gewalt und Kriminalität 72 8.1 Kriminalität der türkischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Deutschland 72 8.2 Kriminalität der algerischstämmigen Bevölkerungsgruppe in Frankreich 75 9. Medien der Migrantenbevölkerungsgruppen 78 9.1 Türkische Medien in Deutschland 78 9.2 Algerische Medien in Frankreich 79 10. Kultur und Religion 81 10.1 Kulturkonflikte in Deutschland und Frankreich 83 a. Türkischer Islam und Kulturkonflikte in Deutschland 83 b. Algerischer Islam und Kulturkonflikte in Frankreich 85 10.2 Islamischer Extremismus 87 a. Türkischstämmige Jugendliche und Extremismus in Deutschland 88 b. Algerischstämmige Jugendliche und Extremismus in Frankreich 91 10.3 Islamische Organisationen 92 a. Türkische Vereine in Deutschland 92 b. Algerische Vereine in Frankreich 95 10.4 Korankurse und islamischer Religionsunterricht 98 a. Korankurse und islamischer Religionsunterricht in Deutschland 98 b. Korankurse und islamischer Religionsunterricht in Frankreich 100 10.5 Kulturell bedeutsame Faktoren für muslimische Frauen und Mädchen 101 a. Türkischstämmige Frauen und Mädchen in Deutschland 102 b. Algerischstämmige Frauen und Mädchen in Frankreich 103 11. Ethnische Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung 106 11.1 Ethnische Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung in Deutschland 109 11.2 Ethnische Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung in Frankreich 111 11.3 Vergleich der Antidiskriminierungspolitik 115 12. Zusammenfassender Vergleich der Integrationssituationen in Deutschland und Frankreich 119 13. Praxisfelder der Sozialen Arbeit in der multikulturellen Gesellschaft 125 13.1 Multikulturelle Gesellschaft 125 13.2 Interkulturelle Erziehung und Bildung 129 13.3 Interkulturelle Soziale Arbeit 136 a. Berufliche Integration ausländischer Jugendlicher 140 b. Interkulturelle Frauen- und Mädchenarbeit 142 c. Interkulturelle Gemeinwesenarbeit 143 d. Antidiskriminierungsarbeit 145 e. Interkulturelle Mediation 145 14. Literaturverzeichnis 149 Spätestens seit den Anschlägen am 11. September 2001 gibt es in den westlichen Gesellschaften eine diffuse Angst vor dem Islam, der als Feindbild hochstilisiert wird, ohne daß der konkrete sachliche Hintergrund und Differenzierungen beachtet werden. Es werden Diskussionen geführt, ob islamische Migranten in westliche Gesellschaften "integrierbar" sind, und wenn ja, in welcher Form dies geschehen soll. Die oft schon seit mehreren Generationen in den westlichen Gesellschaften lebenden islamischen Bevölkerungsgruppen werden auf ihre kulturelle Andersartigkeit festgelegt. Bestehende soziale Probleme werden gerade aus dieser Andersartigkeit erklärt. Man hört viel von stark emotional besetzten Begriffen wie "Leitkultur" und "Kampf der Kulturen". Weniger zu hören ist von der Entwicklung eines tragfähigen und an der Realität orientierten Integrationskonzeptes. In diesem Buch wird die Situation der in Deutschland und Frankreich lebenden islamischen Immigranten und die jeweils von beiden Staaten verfolgte Integrationspolitik dargestellt. In beiden Ländern wird nach einem Konzept für ein spezifisches Integrationsmodell gesucht, wobei Parallelen in den strukturellen Grundproblemen immer deutlicher zutage treten. Dies bezieht sich auf die regionale und lokale Konzentration der Migranten in den großstädtischen Ballungszentren, die Probleme der nachfolgenden Generationen, die politische Mitwirkung und das Aufkommen von Ausländerfeindlichkeit. Exemplarisch untersucht wird, inwieweit sich die türkische Bevölkerungsgruppe in Deutschland und die algerischstämmigen Einwanderer in Frankreich in die jeweiligen Gesellschaften integriert haben beziehungsweise integriert wurden, und wo die Probleme liegen, sofern Integration nicht stattgefunden hat. Neben der rechtlichen Seite geht es auch um den soziokulturellen Hintergrund, da dieser einen großen Einfluß auf die Integrationsmotivation und -fähigkeit der Migranten hat. Ein Anliegen ist es, Faktoren aufzuzeigen, die die Integration und Segmentation determinieren und Lösungsansätze andeuten. Dabei wird auch untersucht, welche Rolle die Soziale Arbeit einnehmen könnte und welche Rolle ihr im Kontext einer multikulturellen Gesellschaft zukommt.

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